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Wir sind ein RPG mit dem Fokus auf dem Universitätsleben in New Haven. Doch egal ob du einen Studenten aus Yale spielen möchtest oder nur einen Bewohner der Stadt, jeder ist herzlich eingeladen unserem RPG Leben einzuhauchen. Die magische Welt liegt für den Normalbürger im Verborgenen. Deswegen kann man bei uns sowohl Reallife spielen, als auch Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Du solltest dafür das 18. Lebensjahr abgeschlossen haben und reichlich Fantasie mitbringen.

» Plots & Events
Die Mächte suchen sich ihre Auserwählten, also achte auf Gegenstände die dir immer wieder ins Auge springen oder dir gar zuflüstern. Aber auch für die Normalos unter uns sind aufregende Zeiten angesagt, das rege Unileben beginnt nach den weihnachtlichen Feiertagen. Doch dieses Jahr passieren einige seltsame Sachen, die du dir nicht erklären kannst. Wirst du nach Antworten suchen?

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Oktober: Ein goldener Herbst mit viel Sonnenschein steht an, der jedoch schon kühle Nächte mit sich bringt.
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⟩⟩ 27.01.2026: Das komplette Wiki wurde einmal überarbeitet, bitte schaut erneut hinein. Dazu gibts eine neue Storyline.
⟩⟩ 07.01.2026: Ein neuer Style "Ashenveil" ist für euch verfügbar. Nur für PC angepasst!
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⟩⟩ 09.12.2024: Es wurden zwei neue spielbare Gruppen erstellt, die Verdammten und die Machtjäger. Alle Infos findet ihr im Wiki
⟩⟩ 03.12.2024: August, September und Oktober 2025 sind nun spielbar. Die Erstsemester finden sich auf dem Campus ein!
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Sasa
Nora Blackwood
Vor 48 Minuten
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Vor 1 Stunde
Jutta
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Vor 27 Minuten
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Project Secret Weapon
Gesuchinformationen
Art des Gesuches Canon
Alter des Gesuchten/der Gesuchten 18-22
Avatarperson/en Frei Wählbar
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Nora Rose Parker
19 Jahre
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Neutral
glücklich verlobt
Macht der Zerstörung
Offline
Sasa
Beiträge: 2.015 ♦ ♦ Themen: 83
Registriert seit: Nov 2024
#1

Project Secret Weapon

Kinder, die zu Waffen gemacht wurden...


Es gab Kinder, die man brechen konnte, und es gab Kinder, die sich nicht brechen ließen.

Die AEGIS Corporation hatte über Jahrzehnte hinweg nach Kindern gesucht, deren Abstammung eine Verbindung zu den alten Gründerfamilien vermuten ließ. Kinder, die irgendwann einmal vom Blut einer Machtträgerfamilie berührt worden waren, ohne dass die Mächte selbst seit dreihundert Jahren noch irgendein Zeichen von Präsenz gezeigt hätten. Für die AEGIS waren sie potenzielle Werkzeuge. Sie mussten nur richtig vorbereitet werden.

Bei den meisten genügte Konditionierung. Einige wurden zu Jägern ausgebildet, andere erhielten eine mentale Blockade, die sie vom Übernatürlichen abschneiden sollte. Doch es gab vier Kinder, bei denen beides nicht funktionierte.

Sie waren zu widerstandsfähig.

Man konnte sie nicht einfach in die gewünschte Form zwingen. Also ging man tiefer.

Ihre Seelen wurden gebrochen, Stück für Stück. Erinnerungen wurden ausgelöscht, Wahrnehmungen manipuliert und Ängste gezielt verstärkt. Die AEGIS wollte nicht nur ihre Loyalität. Sie wollte ihre gesamte Reaktion auf das Übernatürliche kontrollieren. Aus Kindern sollten Waffen werden, die man irgendwann dort platzieren konnte, wo man sie brauchte.

Besonders wichtig war dabei ihre Herkunft. Alle vier besitzen Verbindungen zu den alten Gründerfamilien, sei es durch entfernte Verwandtschaft, Adoption, Freundschaften aus der Kindheit oder andere familiäre Verbindungen. Dadurch konnten sie später unauffällig in deren Umfeld eingeschleust werden. Niemand würde sich wundern, wenn ein alter Bekannter plötzlich wieder auftauchte. Niemand würde vermuten, dass hinter dieser Rückkehr ein jahrzehntealtes AEGIS Projekt stand.

Doch die vier wissen davon nichts.

Sie wissen nicht, was mit ihnen geschehen ist. Sie wissen nicht, warum Teile ihrer Kindheit fehlen. Sie wissen nicht, warum manche Orte ein merkwürdiges Gefühl von Vertrautheit auslösen oder weshalb ihnen manchmal ein Gesicht bekannt vorkommt, ohne dass sie den dazugehörigen Namen finden können.

Denn auch das Vergessen gehört zum Experiment.

Wenn sie mit dem Übernatürlichen in Berührung kommen, setzt etwas in ihnen ein. Eine unsichtbare Grenze in ihrem Kopf, die verhindert, dass sie das Erlebte wirklich begreifen. Stimmen werden zu Einbildungen. Schatten werden zu schlechten Lichtverhältnissen. Ein Wesen wird zu einem Menschen, den man im Augenwinkel falsch wahrgenommen hat. Ein Machtträger wird zu jemandem, der offensichtlich unter Wahnvorstellungen leidet.

Und der Ruf der Mächte?

Sie hören ihn.

Sie können ihm nur nicht folgen.

Vielleicht stehen sie vor einer Tür, deren Existenz sie nicht wahrnehmen können. Vielleicht halten sie den Schlüssel bereits in der Hand. Vielleicht betreten sie sogar eines Tages den Realm und verbringen die ersten Minuten damit, sich davon zu überzeugen, dass sie träumen.

Die Konditionierung funktioniert.

Zumindest noch.

Denn trotz allem hat die AEGIS etwas nicht vollständig kontrollieren können.

Das, was sie ihnen genommen hat, hinterließ Spuren.

Angststörungen, Panik, Schlafstörungen, unerklärliche Abneigungen und andere psychische Folgen sind bei allen vier keine Seltenheit. Manche haben Probleme mit Nähe, andere mit Vertrauen. Manche fürchten Räume, Geräusche oder bestimmte Gerüche, ohne zu wissen weshalb. Und manche kennen dieses seltsame Gefühl, jemanden anzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass dieser Mensch ihnen einmal etwas bedeutet haben muss.

Ein Freund. Eine Freundin. Vielleicht sogar jemand, den sie geliebt haben. Doch die Erinnerung ist fort. Was bleibt, ist nur dieses Gefühl. Und irgendwo in den Archiven der AEGIS existieren noch immer ihre Akten. Nicht als Menschen. Als Projekte. Als Waffen, die darauf warten, wieder gebraucht zu werden.



Charakter Vorschläge

...wenn so vieles keinen Sinn ergibt



Evelyn Marlowe, 20 Jahre
Evelyn wirkt auf den ersten Blick wie eine junge Frau, die ihr Leben erstaunlich gut im Griff hat. Sie ist intelligent, höflich und besitzt eine beinahe natürliche Fähigkeit, Situationen und Menschen schnell einzuschätzen. Tatsächlich ist genau diese Beobachtungsgabe ein Überbleibsel ihrer Ausbildung. Schon als Kind lernte sie, kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung wahrzunehmen, Gefahren zu erkennen und ihre eigenen Reaktionen zu unterdrücken.

Heute lebt Evelyn weitgehend unabhängig und versucht, sich ein normales Leben aufzubauen. Sie leidet jedoch unter wiederkehrenden Angstzuständen und Schlafproblemen, deren Ursache sie selbst nicht kennt. Besonders schlimm sind Träume, an die sie sich nach dem Aufwachen kaum erinnern kann. Immer wieder sieht sie darin dieselbe Tür und eine Hand, die sie von der anderen Seite zu öffnen versucht.

Evelyn hat außerdem eine merkwürdige Schwäche für alte Familiengeschichten. Sie fühlt sich zu bestimmten Namen hingezogen, ohne zu wissen, warum. Manchmal begegnet ihr ein Mensch, den sie noch nie bewusst kennengelernt hat, und für einen Sekundenbruchteil ist da dieses überwältigende Gefühl von Vertrautheit.

Dann verschwindet es wieder.

Evelyn hält sich für einen Menschen mit einer ausgeprägten Fantasie. Sie ahnt nicht, dass ihre Instinkte nicht gelernt, sondern programmiert wurden. Und dass die AEGIS noch immer beobachtet, wie gut ihre Konditionierung funktioniert.

Camille Laurent, 19 Jahre Reserviert für Elara Wells
Camille war schon als Kind außergewöhnlich ruhig. Nicht weil sie keine Angst hatte, sondern weil sie gelernt hatte, Angst nicht zu zeigen. Die AEGIS erkannte früh, dass sie selbst unter extremem Druck ungewöhnlich lange funktionieren konnte. Genau deshalb wurde sie zu einem der härtesten Experimente.

Heute ist Camille beinahe das Gegenteil von dem, was man aus ihr gemacht hat. Sie ist warmherzig, hilfsbereit und versucht, anderen Menschen Sicherheit zu geben. Gleichzeitig hat sie eine panische Angst davor, die Kontrolle über ihren eigenen Körper zu verlieren. Krankenhäuser, sterile Räume und der Geruch von Desinfektionsmittel können in ihr eine Reaktion auslösen, die sie selbst nicht versteht.

Sie erinnert sich nicht an die AEGIS. Sie erinnert sich nicht an die anderen Kinder. Doch manchmal glaubt sie, jemanden aus dieser Zeit wiederzuerkennen. Ein Blick in der Menge. Eine Stimme auf der Straße. Ein bestimmtes Lächeln. Nichts davon reicht für eine Erinnerung. Nur für das Gefühl, dass da einmal jemand war.

Camille ist außerdem besonders empfänglich für den Ruf der Mächte. Sie hört Dinge, die andere nicht hören. Sie sieht manchmal Bewegungen, die niemand sonst wahrnimmt. Doch jedes Mal findet ihr Verstand eine Erklärung dafür. Sie ist müde. Sie hat zu wenig gegessen. Sie hatte einen schlechten Tag.

Sie weiß nicht, dass genau diese Erklärungen nicht ihre eigenen sind.

Jonathan Cross, 20 Jahre
Jonathan ist der älteste der vier und vielleicht derjenige, bei dem die Konditionierung am tiefsten sitzt. Er besitzt eine beeindruckende körperliche Kontrolle und reagiert in Gefahrensituationen mit einer Geschwindigkeit, die selbst ihn manchmal erschreckt. Er weiß nicht, woher diese Fähigkeiten stammen. Er hält sich lediglich für jemanden mit guten Reflexen.

Sein größtes Problem ist seine emotionale Distanz. Jonathan kann Menschen durchaus mögen, doch echte Nähe fällt ihm schwer. Vertrauen empfindet er als Risiko. Er wacht häufig mitten in der Nacht auf und findet sich in einer anderen Position wieder, als er eingeschlafen ist. Manchmal steht er sogar an Orten, an die er sich nicht erinnern kann, gegangen zu sein.

Er hat eine besondere Verbindung zu einer der Gründerfamilien, ohne zu wissen, dass diese Verbindung der eigentliche Grund war, weshalb die AEGIS ihn damals auswählte. Für diese Familie könnte er eines Tages wieder von unschätzbarem Wert sein.

Jonathan besitzt etwas, das er für ein altes Familienandenken hält. Er trägt es seit Jahren bei sich, obwohl er nicht erklären kann, weshalb. Wann immer er es berührt, bekommt er Kopfschmerzen.

Er weiß nicht, dass es einst Teil eines AEGIS Experiments war.

Und er weiß nicht, dass er als Kind bereits gelernt hat, damit umzugehen.

Adrian Vale, 20 Jahre
Adrian ist der Unberechenbarste der vier.

Während die anderen gelernt haben, ihre Gefühle zu unterdrücken oder zu rationalisieren, trägt Adrian die Folgen der Experimente wesentlich sichtbarer mit sich. Er hat Phasen starker innerer Unruhe, neigt zu Panik und reagiert empfindlich auf Situationen, in denen er das Gefühl bekommt, keine Kontrolle zu besitzen. Gleichzeitig besitzt er einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und würde sich für Menschen, die ihm wichtig sind, ohne nachzudenken in Gefahr bringen.

Was Adrian nicht weiß, ist, dass einige dieser Menschen möglicherweise gar nicht neu in seinem Leben sind.

Er begegnet gelegentlich Personen, bei denen sein Körper schneller reagiert als sein Verstand. Ein vertrautes Lachen. Eine bestimmte Stimme. Ein Gesicht, das irgendwo tief in ihm etwas zum Schwingen bringt. Er weiß nur nicht, was.

Adrian ist außerdem derjenige, bei dem die Blockade am häufigsten versagt. Wenn er wütend ist, Angst hat oder jemanden zu verlieren droht, dringen manchmal Bruchstücke durch. Bilder. Stimmen. Ein Raum. Kinderhände. Ein rotes Licht.

Nie genug, um sich zu erinnern.

Aber genug, um ihn zweifeln zu lassen.

Und genau deshalb könnte Adrian der Erste sein, bei dem die AEGIS erkennt, dass ihre Waffe nicht mehr vollständig unter Kontrolle steht.


Suchende
Nora Blackwood
Nora weiß nicht, wonach sie eigentlich sucht.

Seit die Mächte zurückgekehrt sind, gibt es Dinge, die sich für sie falsch anfühlen. Menschen, deren Gesichter ihr bekannt vorkommen, obwohl sie schwören könnte, ihnen niemals begegnet zu sein. Namen, die etwas in ihr auslösen. Erinnerungsfetzen, die keinen Sinn ergeben. Und dieses ständige Gefühl, dass irgendwo Menschen existieren, die eine Geschichte mit ihr teilen, an die sich keiner von ihnen erinnern kann.

Nora beginnt deshalb, nach ihnen zu suchen. Nicht weil sie weiß, dass es vier weitere Auserwählte gibt. Nicht weil sie von der AEGIS und ihren Experimenten weiß. Und schon gar nicht, weil sie ahnt, dass diese Menschen einst gemeinsam mit ihr Teil eines Projekts waren.

Sie sucht nach ihnen, weil etwas in ihr sie immer wieder zu denselben Spuren führt. Vielleicht ist es der Ruf der Macht. Vielleicht sind es Erinnerungen, die durch die Blockade dringen. Vielleicht ist es etwas, das tiefer liegt als Erinnerung. Sie weiß nur, dass sie diese Menschen finden muss. Und während sie glaubt, andere Auserwählte zu suchen, beginnt sie langsam etwas viel Gefährlicheres aufzudecken. Die AEGIS hat sie nie wirklich vergessen. Und sie hat auch die anderen vier nie vergessen.


Quickfacts

♠ freiwilliges Würfelsystem
♣ Menschen mit mystischen Kräften
♥ Universitätsleben
♦ Auch ohne Kräfte spielbar


♠ Spieljahr: 2025
♣ Schreibart: Vergangenheitsform in 3. Person bevorzugt, nach Absprache mit dem Postpartner auch andere möglich
♥ Schreibstil: Romanschreibweise, bevorzugt Deutsch, nach Absprache mit Postpartner auch Englisch
♦ Mindestpostinglänge: 1500 Zeichen
♠ FSK 18


ForumZum GesucheAvatare



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